Matsu La Jefa

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Produktnummer: 5430
ANZAHL:

Matsu La Jefa – Alte Reben, große Persönlichkeit & die Chefin im Weinberg

Reifes Kern- und Steinobst, feine Vanille, cremige Noten und ein Hauch Anis: Der Matsu La Jefa ist ein außergewöhnlicher Weißwein aus Toro – kraftvoll und cremig, gleichzeitig elegant, frisch und wunderbar ausgewogen.

Malvasía Castellana und weitere traditionelle weiße Rebsorten stammen von uralten Rebstöcken, die verstreut zwischen den roten Reben alter Weinberge wachsen. Spontane Gärung, lange Feinhefelagerung und 14 Monate in großen französischen Eichenfässern verleihen La Jefa seine besondere Fülle und Komplexität.

Und dann wäre da natürlich noch ihr Name: La Jefa – die Chefin. Nach El Pícaro, El Recio und El Viejo wurde es offenbar höchste Zeit, einmal klarzustellen, wer hier eigentlich das Sagen hat.

Matsu – Generationen von Weinbauern im Gesicht

Die Weine von Matsu sind eine Hommage an die Menschen, die über Generationen hinweg die alten Weinberge von Toro bewirtschaftet haben. Schon die markanten Gesichter auf den Flaschen erzählen vom Lauf der Zeit: El Pícaro steht für die Jugend, El Recio für die Reife und El Viejo für die Erfahrung des Alters.

Mit La Jefa bekommt diese Familie weibliche Verstärkung. Sie würdigt die Frauen, die über Generationen ebenso selbstverständlich in den Weinbergen von Toro gearbeitet und das Leben ihrer Familien geprägt haben.

Drei Männer waren schon da. Dann kam die Chefin. Die Familienverhältnisse wären damit vermutlich geklärt.

Weißwein aus Toro – eine echte Besonderheit

Toro ist vor allem für seine kraftvollen Rotweine aus Tinta de Toro bekannt. Weiße Reben sind in den alten Weinbergen dagegen deutlich seltener.

Genau diese Besonderheit macht sich Matsu für La Jefa zunutze. Die Trauben stammen nicht aus einem großen geschlossenen Weißweinberg, sondern von zahlreichen einzelnen weißen Rebstöcken, die zwischen den roten Reben alter Weinberge verteilt stehen.

Die Reben sind etwa 50 bis 150 Jahre alt und wachsen auf kargen, sandigen Böden mit einem hohen Anteil an granitischem Gestein. Ihre Erträge sind gering, dafür liefern sie konzentrierte und charaktervolle Trauben.

Wer zwischen all den roten Reben über Jahrzehnte seinen Platz behauptet hat, darf ruhig einen eigenen Wein bekommen.

Malvasía Castellana & weitere weiße Rebsorten

Im Mittelpunkt von La Jefa steht Malvasía Castellana, ergänzt durch weitere weiße Rebsorten aus den alten gemischten Weinbergen.

Gerade diese historische Mischung ist Teil des Charakters des Weins. Statt einen modernen, sortenreinen Weißweinberg anzulegen, nutzt Matsu den alten Rebbestand, der über viele Jahrzehnte gewachsen ist.

Malvasía bringt reife Frucht, Fülle und aromatische Tiefe. Die weiteren weißen Sorten ergänzen zusätzliche Nuancen und tragen zur Vielschichtigkeit des Weins bei.

Nicht alles im Weinberg muss perfekt sortiert sein. Manchmal entsteht gerade aus dem Durcheinander etwas besonders Spannendes.

Handlese & minimale Eingriffe im Keller

Die alten weißen Reben werden von Hand gelesen. Nach der Ernte bleiben die Trauben zunächst für einige Stunden mit den Beerenschalen in Kontakt, bevor sie schonend gepresst werden.

Nach dem statischen Absetzen des Mostes erfolgt die spontane Gärung mit den natürlichen Hefen der Trauben direkt in großen neuen französischen Eichenfässern.

Anschließend bleibt der Wein dort auf seiner Feinhefe. Diese wird während der Reife bewegt, wodurch La Jefa zusätzliche Cremigkeit, Struktur und Tiefe erhält.

Wenig Eingriff, viel Zeit – die Chefin lässt sich eben ungern hineinreden.

14 Monate in großen französischen Eichenfässern

La Jefa reift rund 14 Monate in neuen französischen Eichenfässern mit etwa 600 Litern Fassungsvermögen. Die großen Fässer sind nur leicht getoastet und geben dem Wein Struktur und Würze, ohne seine Frucht vollständig zu überdecken.

Während dieser langen Reife entwickeln sich die charakteristischen cremigen Noten sowie feine Aromen von Vanille und Anis. Gleichzeitig bleibt genügend Frische erhalten, um die üppigere Struktur des Weins auszubalancieren.

Das Ergebnis ist kein leichter Terrassenwein, sondern ein ernsthafter, komplexer Weißwein mit Substanz.

14 Monate Holz für einen Weißwein aus Toro – La Jefa macht eben auch beim Ausbau keine halben Sachen.

Sensorik

Im Glas

La Jefa präsentiert sich in einem leuchtenden Strohgelb mit schöner Intensität. Bereits optisch wirkt der Wein konzentriert und klar.

In der Nase

Das Bouquet ist vielschichtig und ausdrucksstark. Reifes Kern- und Steinobst steht im Mittelpunkt und wird von feiner Vanille und cremigen Nuancen begleitet.

Dazu kommt ein dezenter Hauch Anis, der dem Wein eine ungewöhnliche würzige Komponente verleiht. Mit etwas Luft verbinden sich Frucht und Fassreife zunehmend miteinander.

Am Gaumen

Am Gaumen zeigt sich La Jefa vollmundig, seidig und ausgesprochen cremig. Die lange Feinhefelagerung sorgt für eine feine Textur und viel Schmelz.

Gleichzeitig besitzt der Wein genügend Säure und Frische, um seine Fülle auszubalancieren. So wirkt er trotz seiner Kraft nicht schwer, sondern harmonisch, elegant und lang.

Cremig kann sie. Frisch kann sie auch. Chefin eben.

Stil & Charakter – kein gewöhnlicher Weißwein

Wer bei spanischem Weißwein zuerst an einen leichten, unkomplizierten Sommerwein denkt, bekommt mit La Jefa eine ziemlich deutliche Gegenmeinung ins Glas.

Alte Reben, Malvasía, spontane Gärung, Feinhefe und 14 Monate französische Eiche ergeben einen kraftvollen, gastronomischen Weißwein, der problemlos auch kräftigere Speisen begleiten kann.

Dabei ist gerade die Balance spannend: viel Schmelz und Substanz auf der einen Seite, Frische und Eleganz auf der anderen.

Ein Weißwein für Rotweintrinker? Durchaus. Vor allem aber ein Wein für alle, die Weißwein gerne etwas größer denken.

Speisenempfehlungen

La Jefa passt hervorragend zu:

  • kräftigem Fisch und Wolfsbarsch

  • Fisch vom Grill

  • Geflügel

  • Kalbfleisch

  • asiatisch gewürzten Gerichten

  • mildem Fischcurry

  • Risotto

  • Pasta mit cremigen Saucen

  • Pilzen und Trüffel

  • gegrilltem Gemüse

  • weichem und cremigem Käse

Durch ihre Fülle und die Fassreife darf La Jefa durchaus Gerichte begleiten, bei denen ein leichter Weißwein schnell an seine Grenzen kommen würde.

Unser Genusstipp

Cremiges Parmesan-Risotto mit gebratenen Pilzen und etwas frischem Trüffel.

Die cremige Textur des Risottos greift den Schmelz des Weins wunderbar auf, während Parmesan und Pilze zu seiner würzigen Fassreife passen. Die Frische von La Jefa sorgt gleichzeitig dafür, dass die Kombination nicht zu üppig wird.

Risotto, Trüffel und La Jefa – wenn schon die Chefin kommt, darf das Essen ruhig ein bisschen Eindruck machen.

Genussmomente & Anlässe

La Jefa ist ein wunderbarer Wein für das besondere Abendessen, ein anspruchsvolles Menü oder einen langen Abend mit Weinfreunden. Auch als Geschenk ist sie außergewöhnlich – nicht zuletzt wegen des markanten Etiketts und ihres Namens.

Und natürlich bietet sich La Jefa hervorragend als Ergänzung zu El Pícaro, El Recio und El Viejo an. Wer die Matsu-Familie bereits kennt, bekommt hier noch einmal eine völlig andere Seite des Projekts ins Glas.

El Pícaro, El Recio und El Viejo dürfen gerne mit an den Tisch. Wer das letzte Wort hat, steht allerdings auf dieser Flasche.

Serviertipp

Serviere La Jefa nicht zu kalt. Etwa 10 bis 12 °C und ein großzügiges Weißweinglas lassen ihre komplexe Aromatik deutlich besser zur Geltung kommen als Kühlschranktemperatur und ein kleines Glas.

Etwas Luft schadet ebenfalls nicht. Gerade bei einer frisch geöffneten Flasche lohnt es sich, dem Wein ein wenig Zeit im Glas zu geben, damit sich Frucht, Cremigkeit, Vanille und die feinen Anisnoten vollständig entwickeln können.

Fazit

Der Matsu La Jefa ist alles andere als ein gewöhnlicher spanischer Weißwein. Alte Malvasía-Reben und weitere weiße Sorten, die verstreut zwischen den Rotweinreben historischer Weinberge wachsen, bilden die Grundlage für einen charaktervollen und ungewöhnlich komplexen Wein aus Toro.

Reifes Kern- und Steinobst trifft auf Vanille, cremige Nuancen und einen feinen Hauch Anis. Spontane Gärung, lange Feinhefelagerung und 14 Monate in großen französischen Eichenfässern sorgen für Fülle und eine seidige Textur, während die lebendige Säure genügend Frische und Eleganz bewahrt.

Alte Reben. 14 Monate französische Eiche. Viel Charakter. Und endlich eine Frau in der Matsu-Familie, die klarstellt, wer hier die Chefin ist.

Weinart: Weißwein
Geschmack: trocken
Cuvée: überwiegend Malvasía Castellana, ergänzt durch weitere weiße Rebsorten
Qualitätsstufe: D.O. Toro
Jahrgang: 2021
Passt zu: Fisch, Gefluegel, Kaese, Pasta, Rind, Vegetarisch
Alkoholgehalt: 12,5 % vol.
Trinktemperatur: 11 ° C
Herkunftsland: Spanien
Allergene: enthält Sulfite
Inhalt je Flasche in Liter: 0,75 l
Region: Toro, Castilla y León
Anschrift:
Bodegas y Viñedos Matsu
R.E. 5326
29310 ZA - Toro
SPANIEN

Im zentralspanischen Weinanbaugebiet Toro gibt es noch echte Diamanten: Bodegas MATSU

Weinberge, zwischen 80 und 100 Jahre alt, unverfälscht, knorrig, manchmal sogar wurzelecht. Tinta de Toro in Reinform. Höhenlagen zwischen 650 und 735 Metern Höhe, karge Sandböden, wenig Feuchtigkeit und extreme Temperaturen machen den Einsatz von nicht-biologischen Mitteln überflüssig.

Raul Acha, bekannter Weinberg-Scout Spaniens und Winemaker bei VINTAE, hatte ein paar besonders alte und schöne Weinberge im Auge und er ließ solange nicht locker, bis er sich darum kümmern durfte.

Als Ausdruck des Wartens und der Geduld, die er der Natur und diesem Projekt entgegen bringen muss, gab er den Weinen den Namen MATSU, was auf Japanisch „warten“ heißt. Die Arbeit in diesen Lagen ist hart und die Erträge sehr dürftig, aber die Qualitäten und der eigene Charakter dieser alten Buschweinreben lässt die Mühen vergessen. Die Weinbereitung in Zementfässern und Barriques ist klassisch. Rotweine, wie sie echter, komplexer und typischer kaum sein dürften. MATSU. Echte Wein-Persönlichkeiten.

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