Acustic Celler Ritme

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Produktnummer: 4267
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Ritme Negre – Schiefer, alte Reben & der Rhythmus des Priorat

Dunkle Früchte, mediterrane Würze, mineralische Tiefe und feine Fassnoten: Der Ritme Negre von Ritme Celler bringt eine der faszinierendsten Weinlandschaften Spaniens ins Glas.

Im Mittelpunkt stehen die traditionellen roten Rebsorten des Priorat: Garnatxa Negra und Carinyena.

Sie wachsen auf den berühmten kargen Llicorella-Schieferböden, die das Priorat so unverwechselbar machen. Die Reben des Ritme sind etwa 20 bis 40 Jahre alt und liefern die Grundlage für einen kraftvollen, konzentrierten und gleichzeitig erstaunlich eleganten Rotwein.

Der Name ist dabei Programm:

Ritme – der Rhythmus des Priorat.

Und der klingt nach Schiefer, Sonne, alten Reben und ziemlich viel Charakter.

Ritme Celler – Albert Janés Weg ins Priorat

Hinter Ritme Celler steht Albert Jané, den wir bereits von Acústic Celler im benachbarten Montsant kennen.

Seine Weinreise begann im Familienbetrieb im Penedès. 2004 gründete er sein eigenes Projekt im Montsant und 2010 folgte schließlich der nächste Schritt:

Priorat.

Obwohl Montsant und Priorat unmittelbar nebeneinanderliegen, unterscheiden sich Böden, Landschaft und Charakter der Weine deutlich.

Albert Jané wollte genau diese Eigenständigkeit einfangen.

Das Projekt Ritme Celler begann zunächst in Poboleda. Seit 2012 befindet sich die Kellerei in La Vilella Alta, in einem vollständig restaurierten alten Gebäude mit Blick auf die Berge des Montsant und La Figuera.

Der Rhythmus des Priorat

Die Philosophie hinter Ritme Celler ist eng mit der Landschaft verbunden. Albert Jané möchte Weine erzeugen, die den Charakter des Priorat möglichst unverfälscht zeigen.Keine internationalen Rebsorten, die überall auf der Welt wachsen könnten. Stattdessen konzentriert er sich auf die traditionellen Rebsorten der Region und auf das, was das Priorat einzigartig macht:

alte Reben, extreme Weinberge und Llicorella.

Oder wie das Weingut selbst es beschreibt:

Es geht um den Rhythmus des gebrochenen und zerklüfteten Schiefers.

Klingt poetisch.

Schmeckt erfreulicherweise auch ziemlich gut.

Llicorella – der berühmte Schiefer des Priorat

Wer Priorat verstehen möchte, kommt an einem Begriff nicht vorbei:

Llicorella.

So werden die charakteristischen Schieferböden der Region genannt.

Die Weinberge sind steinig, karg und häufig steil. Wasser und Nährstoffe sind knapp und die Reben müssen unter anspruchsvollen Bedingungen wachsen.

Bequem geht anders.

Doch gerade diese schwierigen Bedingungen gehören zum besonderen Charakter der Weine.

Die Reben wurzeln tief in den zerklüfteten Schiefer und bringen nur geringe Erträge hervor.

Das Ergebnis sind konzentrierte Trauben mit viel Ausdruck und der für Priorat so typischen mineralischen Prägung.

Garnatxa & Carinyena – die klassischen Rebsorten des Priorat

Der Ritme wird hauptsächlich aus Garnatxa Negra und Carinyena gekeltert. Zwei Rebsorten, die perfekt zu dieser Landschaft passen. Garnatxa bringt reife Frucht, Fülle, Wärme und eine geschmeidige Seite mit. Carinyena sorgt für dunklere Frucht, Struktur, Würze und Frische. Zusammen entsteht genau die Mischung, die guten Priorat so spannend macht:

Kraft ohne plumpe Schwere und Konzentration mit erstaunlicher Frische.

Reben zwischen 20 und 40 Jahren

Die Trauben für den Ritme stammen von 20 bis 40 Jahre alten Reben. Ritme Celler bewirtschaftet Weinberge in verschiedenen Bereichen der DOQ Priorat – unter anderem rund um La Vilella Alta, Gratallops, Bellmunt del Priorat, Porrera und El Lloar.

Diese unterschiedlichen Parzellen tragen dazu bei, die verschiedenen Facetten der Region in einem Wein zusammenzuführen.

Der Ritme ist damit gewissermaßen eine kleine Reise durch das Priorat.

Nur ohne Serpentinen und deutlich bequemer vom Sofa aus.

10 Monate französische Eiche

Nach der Vinifikation reift der Ritme 10 Monate im Holz.

Dabei verwendet Albert Jané leicht getoastete französische Eichenbarriques sowie große 5.000-Liter-Holzfässer.

Gerade die großen Fässer sind spannend.

Durch das geringere Verhältnis von Holzoberfläche zu Wein wird der Holzeinfluss zurückhaltender. Die Fassreife gibt dem Wein Struktur und zusätzliche Komplexität, ohne die Frucht und die mineralische Prägung des Priorat zu überdecken.

Schiefer soll nach Schiefer schmecken – nicht nach Schreinerei.

Das finden wir ausgesprochen sympathisch.

Sensorik

Im Glas

Der Ritme zeigt sich in einem intensiven dunklen Kirschrot. Dicht und konzentriert – genau so, wie man es von einem kraftvollen Priorat erwartet.

In der Nase

Das Bouquet ist vielschichtig. Reife rote und dunkle Früchte stehen im Mittelpunkt.Dazu kommen mediterrane Kräuter, Gewürze und feine florale Nuancen.

Die Fassreife bringt dezente Röst- und Holztöne ins Spiel, während eine mineralische, leicht steinige Seite immer wieder an die kargen Schieferböden erinnert.

Ein Wein, der mit etwas Luft deutlich mehr erzählt als beim schnellen ersten Schnuppern.

Am Gaumen

Am Gaumen zeigt sich der Ritme kraftvoll, konzentriert und saftig.

Garnatxa sorgt für reife Frucht und Fülle, Carinyena bringt Struktur und Frische.

Die Tannine sind präsent, aber gut eingebunden.

Besonders spannend ist die Verbindung von Wärme und mineralischer Frische: Der Wein besitzt ordentlich Substanz, bleibt dabei aber lebendig.

Das Finale ist lang, würzig und mineralisch geprägt.

Stil & Charakter – Priorat ohne Muskelshow

Priorat kann mächtig sein. Sehr mächtig sogar. Der Ritme zeigt jedoch, dass Kraft und Eleganz wunderbar nebeneinander funktionieren können. Er besitzt Konzentration, dunkle Frucht und Struktur, wirkt dabei aber nicht überladen. Die Fassreife bleibt zurückhaltend genug, um der Herkunft den Vortritt zu lassen.

Das macht ihn zu einem schönen Einstieg in die Welt des Priorat – und gleichzeitig zu einem Wein, der auch erfahrenen Spanien-Fans einiges zu erzählen hat.

Muskeln hat er. Zeigen muss er sie nicht ständig.

Speisenempfehlungen

Der Ritme passt hervorragend zu:

  • Rind und Steak

  • Lamm

  • Wild

  • geschmortem Fleisch

  • kräftigen Schmorgerichten

  • gegrilltem Fleisch

  • mediterraner Küche

  • Pilzgerichten

  • Gerichten mit Rosmarin und Thymian

  • Pasta mit kräftigem Ragout

  • Manchego

  • gereiftem Hartkäse

Seine mediterrane Würze macht ihn besonders schön zu Gerichten mit Kräutern und kräftigen Röstaromen.

Unser Genusstipp

Geschmorte Rinderbäckchen mit Rotweinjus, Rosmarinkartoffeln und gebratenen Pilzen.

Die konzentrierte dunkle Frucht hält wunderbar mit dem geschmorten Rind mit. Kräuter und Röstaromen greifen die würzige Seite des Weins auf, während seine Frische einen schönen Gegenpol zum kräftigen Gericht bildet.

Und wenn am Ende noch etwas Sauce auf dem Teller liegt:

Brot nehmen.

Wir sind hier schließlich beim Genuss und nicht bei der Etikette.

Genussmomente & Anlässe

Der Ritme passt wunderbar zum:

  • besonderen Abendessen

  • Essen mit Freunden

  • spanischen Abend

  • Steak- oder Lammessen

  • Sonntagsbraten

  • Herbst- und Wintermenü

  • gemütlichen Rotweinabend

  • Geschenk für Spanien-Liebhaber

  • Einstieg in die Welt des Priorat

Und natürlich zu Abenden, an denen man einen Wein nicht einfach nur trinken, sondern ein bisschen entdecken möchte.

Ritme ist keiner für nebenbei – aber einer, bei dem man gerne sitzen bleibt.

Serviertipp

Serviere den Ritme bei etwa 15 bis 17 °C in einem großzügigen Rotweinglas.

Etwas Luft tut ihm gut.

Gerade einen jungen Jahrgang kannst Du ruhig eine Weile vor dem Essen öffnen oder kurz karaffieren.

So bekommen dunkle Frucht, Würze und die mineralische Seite genügend Raum, sich zu entwickeln.

Fazit

Der Ritme Negre von Ritme Celler ist ein charaktervoller Priorat, bei dem die Herkunft eindeutig die Hauptrolle spielt.

Garnatxa Negra und Carinyena von 20 bis 40 Jahre alten Reben wachsen auf den berühmten kargen Llicorella-Schieferböden. Zehn Monate in leicht getoasteter französischer Eiche und großen Holzfässern geben dem Wein Struktur und Tiefe, ohne seine Frucht und mineralische Prägung zu überdecken.

Dunkle und rote Früchte treffen auf mediterrane Kräuter, Würze und feine mineralische Noten. Kraft und Konzentration sind reichlich vorhanden – genauso aber Frische und Eleganz.

Ein Wein, der ziemlich genau das macht, was sein Name verspricht: Er bringt den Rhythmus des Priorat ins Glas.

Weinart: Rotwein
Geschmack: trocken
Cuvée: überwiegend Garnatxa Negra & Carinyena
Qualitätsstufe: DOQ Priorat
Jahrgang: 2021
Passt zu: Kaese, Lamm, Rind, Vegetarisch, Wild
Alkoholgehalt: 15 % vol.
Trinktemperatur: 16 ° C
Herkunftsland: Spanien
Allergene: enthält Sulfite
Inhalt je Flasche in Liter: 0,75 l
Region: Priorat
Anschrift:
Joh. Eggers Sohn GmbH
Konsul-Smid-Str. 8J
28217 Bremen


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