Zolla - Primitivo di Manduria

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Produktnummer: 834
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Zolla Primitivo di Manduria – Alte Buschreben, reife Kirschen & ganz viel Apulien

Reife Kirschen, saftige Brombeeren, mediterrane Wärme und wunderbar weiche Tannine: Der Zolla Primitivo di Manduria DOP von Vigneti del Salento zeigt ziemlich eindrucksvoll, warum Primitivo aus Manduria einen so guten Ruf genießt.

Die Trauben stammen aus dem Herzen des Primitivo-di-Manduria-Gebietes zwischen Sava und Manduria. Hier wachsen die Primitivo-Reben traditionell als kleine Alberello-Buschreben und profitieren von reichlich Sonne und der Nähe zum Ionischen Meer.

Nach der Vinifikation bekommt der Wein noch mehrere Monate Zeit in französischer und amerikanischer Eiche. Das Ergebnis ist ein kraftvoller, voller und zugleich samtiger Süditaliener mit intensiver Frucht und langem Nachhall.

Primitivo kann unkompliziert. Primitivo di Manduria zeigt, was passiert, wenn man ihm noch ein bisschen mehr Herkunft, alte Reben und Zeit im Fass mit auf den Weg gibt.

Vigneti del Salento – Apulien mit moderner Handschrift

Zolla gehört zu Vigneti del Salento, der apulischen Weinlinie der Fantini Group. Hier stehen die typischen Rebsorten und Weintraditionen des italienischen Südens im Mittelpunkt.

Die Zolla-Linie geht dabei einen Schritt weiter als die besonders unkomplizierten Alltagsweine der I-Muri-Serie. Herkunft, ältere Reben und Fassausbau spielen eine größere Rolle, ohne dass die Weine dadurch ihre zugängliche und fruchtbetonte Art verlieren.

Der Zolla Primitivo di Manduria ist dafür ein wunderbares Beispiel: kraftvoll und charaktervoll, gleichzeitig weich und ausgesprochen genussfreudig.

Mehr Anspruch darf schließlich auch bedeuten, dass der Wein einfach noch ein bisschen mehr Spaß im Glas macht.

Primitivo di Manduria – hier ist Primitivo zu Hause

Nicht jeder Primitivo aus Apulien ist automatisch ein Primitivo di Manduria.

Für diese geschützte Herkunftsbezeichnung müssen die Trauben aus dem festgelegten Anbaugebiet rund um Manduria stammen und die entsprechenden Vorgaben der Herkunft erfüllen.

Die Trauben für Zolla wachsen laut Fantini zwischen Sava und Manduria, mitten im traditionellen Kerngebiet des Primitivo di Manduria.

Sonne gibt es hier reichlich. Gleichzeitig liegt das Ionische Meer nicht weit entfernt und prägt mit seinen Meeresbrisen das Klima der Region.

Apulien ist groß. Manduria ist Primitivo-Land – und darauf ist man dort vollkommen zu Recht ein bisschen stolz.

Alberello – kleine Reben mit viel Charakter

Besonders schön ist die traditionelle Erziehungsform der Rebstöcke.

Die Primitivo-Reben wachsen als sogenannte Alberelli, also kleine freistehende Buschreben. Diese Form der Reberziehung ist typisch für heiße und trockene Regionen Süditaliens.

Beim Zolla sind diese Rebstöcke laut Hersteller über 30 Jahre alt.

Die niedrigen Buschreben kommen mit den warmen und trockenen Bedingungen gut zurecht und liefern die konzentrierten Trauben, die einem kraftvollen Primitivo di Manduria seine intensive Aromatik verleihen.

Klein gewachsen, ordentlich Sonne abbekommen und schon etwas Lebenserfahrung – schlechte Voraussetzungen für guten Rotwein sehen definitiv anders aus.

100 % Primitivo – hier braucht es keinen Partner

Beim Zolla Primitivo di Manduria kommt ausschließlich Primitivo ins Glas.

Die Rebsorte besitzt selbst genügend Persönlichkeit: intensive Frucht, Fülle und Wärme gehören ebenso zu ihrem Charakter wie die Fähigkeit, wunderbar weiche und gleichzeitig strukturierte Rotweine hervorzubringen.

Gerade im warmen Klima rund um Manduria erreicht Primitivo eine intensive Reife.

Der Name der Rebsorte leitet sich übrigens nicht von unserem deutschen „primitiv“ ab. Er verweist vielmehr auf die frühe Reife der Trauben.

Andere brauchen Verstärkung. Primitivo aus Manduria kommt ziemlich gut alleine zurecht.

8 bis 10 Tage für Farbe, Frucht & Struktur

Nach der Lese werden die Trauben entrappt und angequetscht. Anschließend folgt eine temperaturkontrollierte Mazeration von etwa 8 bis 10 Tagen.

Während dieser Zeit wird der Most regelmäßig über den Tresterhut gepumpt. So können Farbe, Fruchtaromen und Gerbstoffe aus den Beerenschalen gelöst werden.

Nach dem Abstich erfolgt die malolaktische Gärung zunächst im Edelstahltank.

Sie unterstützt die weiche und runde Stilistik des Weins und bereitet ihn auf den nächsten Schritt vor.

Acht bis zehn Tage intensive Bekanntschaft mit den Beerenschalen – für einen Primitivo mit ordentlich Farbe und Charakter offenbar genau die richtige Beziehungsdauer.

6 bis 8 Monate französische & amerikanische Eiche

Anschließend darf der Zolla Primitivo di Manduria für etwa 6 bis 8 Monate in gebrauchten Barriques aus französischer und amerikanischer Eiche reifen.

Dass bereits belegte Fässer verwendet werden, gefällt uns bei diesem Weinstil besonders gut. Das Holz kann zusätzliche Struktur und feine Würze beisteuern, ohne die reife Primitivo-Frucht unter einer dicken Holzschicht zu verstecken.

Kirsche und Brombeere bleiben deshalb die Hauptdarsteller.

Sechs bis acht Monate Barrique – lange genug für zusätzliche Tiefe, aber nicht so lange, dass die Kirschen vergessen, warum sie eigentlich gekommen sind.

Sensorik

Im Glas

Der Zolla Primitivo di Manduria präsentiert sich in einem intensiven Rubinrot.

Je nach Abfüllung können sich zusätzlich violette Reflexe zeigen – passend zum kraftvollen und jugendlich-fruchtigen Charakter des Weins.

In der Nase

Das Bouquet ist intensiv, komplex und fruchtbetont.

Besonders reife Kirschen und Brombeeren prägen die Aromatik. Dazu kommen feine würzige Eindrücke, die der üppigen Frucht zusätzliche Tiefe verleihen.

Am Gaumen

Am Gaumen zeigt sich Zolla vollmundig, weich und warm. Die Tannine geben dem Wein Struktur, bleiben dabei aber angenehm eingebunden.

Die reife Frucht begleitet den Wein bis in den langen und anhaltenden Nachhall.

Kirsche bringt die Saftigkeit, Brombeere die dunkle Frucht und das Barrique ein bisschen Würze – Manduria kümmert sich um den Rest.

Stil & Charakter – Primitivo mit einer Schippe mehr

Wer Primitivo wegen seiner weichen, fruchtbetonten Art liebt, dürfte sich beim Zolla Primitivo di Manduria schnell zuhause fühlen.

Gegenüber einem einfachen Primitivo bringt er aber mehr Konzentration, Struktur und Tiefe mit. Die älteren Alberello-Reben, die geschützte Herkunft und die Fassreife machen sich bemerkbar.

Trotzdem bleibt Zolla ein ausgesprochen zugänglicher Wein. Er möchte nicht analysiert werden müssen, um Freude zu machen.

Ein Everybody’s Darling im guten Hemd sozusagen – immer noch unkompliziert, aber durchaus bereit fürs Sonntagsessen.

Speisenempfehlungen

Der Zolla Primitivo di Manduria passt hervorragend zu:

  • kräftiger Pasta mit Ragù

  • geschmortem Rindfleisch

  • Lamm

  • Lammkoteletts vom Grill

  • Wildgerichten

  • Rinderbraten

  • Steak

  • mediterranen Schmorgerichten

  • kräftigem BBQ

  • gereiftem Hartkäse

  • Pecorino und Parmesan

Fantini empfiehlt den Wein insbesondere zu kräftigen Pastagerichten, Lamm, Wild mit gehaltvollen Saucen und Hartkäse.

Unser Genusstipp

Langsam geschmorte Lammkeule mit Rosmarin, Knoblauch, Ofentomaten und kleinen Kartoffeln.

Das kräftige, saftige Lamm besitzt genügend Substanz für den vollmundigen Primitivo. Rosmarin und Knoblauch greifen seine mediterrane Seite auf, während langsam geschmorte Tomaten wunderbar zur reifen Frucht passen.

Und während die Lammkeule gemütlich im Ofen schmort, darf der Zolla schon einmal geöffnet werden.

Alte Buschreben hatten Zeit. Das Lamm bekommt Zeit. Nur beim ersten Glas Zolla wird Geduld vermutlich etwas schwieriger.

Genussmomente & Anlässe

Der Zolla Primitivo di Manduria ist ein schöner Begleiter für Abendessen mit Freunden, Sonntagsbraten, Grillabend oder einen gemütlichen Rotweinabend.

Er besitzt genügend Tiefe für ein besonderes Essen, bleibt aber zugänglich genug, um nicht auf den nächsten Geburtstag oder Feiertag warten zu müssen.

Gerade für Primitivo-Fans ist er außerdem eine schöne Möglichkeit, den Unterschied zwischen einem unkomplizierten Primitivo aus Apulien und einem charaktervolleren Primitivo di Manduria kennenzulernen.

Dienstag mit Pasta würde er vermutlich nicht ablehnen. Bei Lamm am Samstag zeigt er allerdings besonders gerne, was er kann.

Serviertipp

Serviere den Zolla Primitivo di Manduria bei etwa 16 bis 18 °C.

Ein großzügiges Rotweinglas gibt der intensiven Frucht und den würzigen Nuancen genügend Raum. Ein wenig Luft vor dem Trinken tut ihm ebenfalls gut.

Zu warm sollte er nicht serviert werden. Gerade ein kraftvoller Primitivo wirkt bei moderater Temperatur frischer und harmonischer.

Großes Glas, ein bisschen Luft und bitte nicht neben der Heizung lagern – dann erledigt Zolla den Rest ziemlich zuverlässig.

Fazit

Der Zolla Primitivo di Manduria DOP zeigt die charaktervollere Seite einer Rebsorte, die ohnehin schon zu den großen Publikumslieblingen Süditaliens gehört.

Seine Trauben stammen aus dem traditionellen Anbaugebiet zwischen Sava und Manduria und wachsen an über 30 Jahre alten Alberello-Buschreben. Nach 8 bis 10 Tagen Mazeration und der malolaktischen Gärung im Edelstahl reift der Wein noch etwa 6 bis 8 Monate in gebrauchten Barriques aus französischer und amerikanischer Eiche.

Im Glas treffen reife Kirschen und Brombeeren auf einen vollen Körper, angenehme Wärme und weiche, strukturgebende Tannine. Kraftvoll genug für Lamm und Wild, samtig genug für das gemütliche Glas danach.

Alte Buschreben, apulische Sonne, ein bisschen Meeresbrise und mehrere Monate Barrique – Zolla zeigt ziemlich überzeugend, warum Manduria für Primitivo-Fans eine ausgesprochen gute Adresse ist.

Weinart: Rotwein
Geschmack: trocken
Farbe: Rubin rot
Lage: Di Manduria
Rebsorte: Primitivo
Qualitätsstufe: DOC
Jahrgang: 2024
Passt zu: Antipasti, Kaese, Lamm, Pizza, Rind, Wild
Alkoholgehalt: 14 % vol.
Säuregehalt: 5,3 g/l
Restsüße: 9,9 g/l
Trinktemperatur: 18 ° C
Trinkreife bis: 2028
Trinkreife von: 2024
Einsatzzweck: Der Zolla Primitivo di Manduria passt hervorragend zu: kräftiger Pasta mit Ragù, geschmortem Rindfleisch, Lamm, Lammkoteletts vom Grill, Wildgerichten, Rinderbraten, Steak, mediterranen Schmorgerichten, kräftigem BBQ, gereiftem Hartkäse, Pecorino und Parm
Herkunftsland: Italien
Durchschnittliche Nährwerte: pro 100 ml
Brennwert kj / kcal: 384 kj / 92 kcal
Kohlenhydrate: 2
davon Zucker: 0,6
Zutaten: Trauben, konzentrierter Traubenmost, Stabilisator: Gummi arabicum, Antioxidationsmittel: Sulfite, Dimethydicarbonat (DMDC) Unter Schutzatmosphäre abgefüllt.
Allergene: enthält Sulfite
Inhalt je Flasche in Liter: 0,75 l
Region: Apulien
Anschrift:
Farnese Vini SRL
Via dei Bastioni
66026 Ortona
ITALIEN

Farnese Vini ist ein junges Weingut aus Apulien, dass sich dem Primitivo verschrieben hat. Dank der Strategie immer höchste Qualität anzustreben hat sich Farnese Vini innerhalb einiger Jahre zu einem der Top Produzenten für Primitivo gemausert. Ob der einfache Primitvo "I Muri" als Alltagswein oder der "Zolla" Primitivo di Manduria, in ihrer jeweiligen Qualitatsstufe gehören Sie mit zu den beliebtesten Primitvo in Deutschland.

Drei Jahre in Folge war Farnese das „Unternehmen des Jahres“ in derWeinbranche, fünf Mal wurden die Farnese-Weine als „Wein des Jahres“ ausgezeichnet und mehr als 30 internationalen Gold-Medaillen und-Trophäen schmücken die Wände, was das Unternehmen wesentlich gestärkt hat.

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